Im Jahre 1955 kam ich in Schaffhausen zur Welt, wo ich
meine Jugend verbrachte, zur Schule ging und eine Lehre als Uhrmacher abschloss. Als Folge der "Uhrenkrise" in den 70er Jahren verlief meine berufliche Laufbahn aber anders als geplant und so übte ich, nach der Dienstleistung in der Armee, verschiedene Tätigkeiten aus, was durchaus interessant war.
Bis zu meinem 50. Altersjahr lebte und arbeitete ich im
Kanton Schaffhausen, danach folgte aus beruflichen Gründen der Wechsel
in den Kanton Bern, wo ich derzeit mit meiner Lebenspartnerin im Seeland lebe.
Mein Hauptinteresse galt schon in der frühen
Jugend der Fotografie und der Astronomie, zwei Hobbys, welche Schönheit,
Ästhetik, Wissenschaft und Technik ideal miteinander verknüpfen.
Wie ich zur Fotografie kam...
Im
Alter von 10 Jahren bekam ich von meinen Eltern eine alte 6x6
Agfa-Balgenkamera geschenkt und begann damit erste Bilder zu knipsen.
Die Kamera war fortan fast immer mein Begleiter und es wurde
fotografiert, was vor die Linse kam.
Es folgte eine zweiäugige
Spiegelreflex (Walzflex) die ihre Bilder auf 120er Rollfilm belichtete.
Mit dieser vollmechanischen Kamera gelangen mit Übung und wachsender
Erfahrung schöne Bilder, was zur weiteren Vertiefung des Hobbys führte.
Die
erste Spiegelreflexkamera, die ich mir zulegte, war im Jahre 1976 eine
Canon AE-1, die im Jahre 1978 durch die legendäre Canon A-1 ergänzt
wurde. Dies war für mich der Grundstein zur ernsthaften Fotografie, die
mich seither nicht mehr los liess. Das Wissen habe ich mir
autodidaktisch angeeignet, aus Fachliteratur oder während stundenlangen,
unvergesslichen Gesprächen mit meinem Fotohändler des Vertrauens, der
sich stets Zeit nahm, seine Kunden an seinem unerschöpflichen Wissen
teilhaben zu lassen. Ein Jahr lang war ich selbst als Fotoverkäufer tätig, hier konnte ich das vorhandene Wissen anwenden und auch Neues dazu lernen. Der Rest ist Erfahrung, etwas das man nicht in Kursen oder aus Büchern erlernen kann...
Diverse Objektive, Zubehör und eine
Schwarzweiss-Dunkelkammer vervollständigten im Laufe der Zeit die
Ausrüstung, damit waren der eigenen Kreativität (fast) keine Grenzen
mehr gesetzt. Somit fing ich an, Bilder von Reisen, wie z.B. 1983 der
mittlere Westen der USA auf Diafilm, von Sport und besonderen
Ereignissen in schwarzweiss aufzunehmen, die dann anschliessend in der
eigenen Dunkelkammer entwickelt wurden. Abstecher in die Astro- und
Unterwasser-Fotografie bereicherten das fotografische Wissen.
Die Fotografie einwickelte sich in der Folge zu meiner grössten Leidenschaft, die ich mit viel Hingabe und Engagement ausübe.
Die Fähigkeit, einen Moment, ein Ereignis oder eine Stimmung einzufangen und im Bild festzuhalten, hat mich schon immer fasziniert. Das Streben nach dem bestmöglichen Bild, das beherrschen der Technik und ihrer Möglichkeiten treiben mich stets voran.